Vom 3. bis 6. Februar verwandelte sich die Schillerschule in eine klingende Trommellandschaft. Das „Trommelprojekt Zauberkoffer“ gastierte an der Schule und sorgte mit einer musikalischen Weltreise für Freundschaft und Zusammenhalt vier Tage lang für mitreißende Rhythmen, leuchtende Augen und ein besonderes Gemeinschaftserlebnis.
Jede Klassenstufe erhielt täglich eine Übungseinheit, in der mit viel Bewegung, Spaß und Energie auf Djemben getrommelt wurde. Die Kinder lernten verschiedene Rhythmen kennen, probierten sich aus und wuchsen mit jeder Einheit weiter zusammen. Die bewegungsaktiven Übungen sorgten nicht nur für Begeisterung, sondern auch für jede Menge gute Laune.
Geleitet wurde das Projekt von Jacek Wohlers, der es verstand, die Schülerinnen und Schüler vom ersten Moment an mitzureißen. Mit seiner motivierenden Art begeisterte er nicht nur die Kinder, sondern auch das Kollegium. Gemeinsam mit den jungen Trommlerinnen und Trommlern gestaltete er am Freitag schließlich das große Abschlusskonzert – ein Höhepunkt, der für viele strahlende Gesichter sorgte. Selbstverständlich waren auch die Eltern eingeladen und zeigten sich beeindruckt vom Können und der Freude ihrer Kinder.
Doch das Projekt war weit mehr als nur Trommeln: In den Klassen wurden die Geschichten hinter den Liedern entdeckt, passende Bilder gemalt, gebastelt oder passende Hörspiele gehört. Die Lehrkräfte und Klassenleitungen nutzten die vielfältigen Möglichkeiten, kreativ mit dem Material zu arbeiten und die musikalischen Inhalte fächerübergreifend einzubinden.
Ein Lied hat sich dabei besonders ins Gedächtnis eingebrannt: „Tony Maccaroni“ hallt auch Tage nach dem Projekt noch durch die Schulflure – und sicherlich ebenso durch das ein oder andere Kinderzimmer zu Hause.
Die Woche war ein voller Erfolg. Ein starkes Gemeinschaftsgefühl ist entstanden, das noch lange nachklingen wird. Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, der die Kosten übernahm und dieses großartige Erlebnis für alle Kinder möglich machte.